| Unsere
Buchungshinweise: Aktualisierung bei
Bedarf mindestens alle 1 - 2 Wochen! |
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| noch freie Plätze = noch mehrere Plätze frei |
noch 3 / 2 / 1 Plätze = noch x freie Plätze. Bei genügend weiteren Buchungen Bildung 2. Gruppe |
noch 0 Plätze (2.Grp.?) = 1. Gruppe ausgebucht. Bei genügend weiteren Buchungen Bildung 2. Gruppe |
noch max. 3 / 2 / 1
Plätze = noch max. x freie Plätze. Eine weitere Gruppe wird nicht gebildet! |
nicht mehr buchen = ausgebucht oder abgesagt (stattgefundene Kurse werden gelöscht!) |
| Allgemeine Gefahrenhinweise für Eisklettern |
| Trotz
optimaler Vorbereitung durch die Alpinschule und umsichtiges,
eher defensives ganzheitliches Führungshandeln der Bergführer
der
Alpinschule Bavaria lassen sich gewisse typische Gefahren bei
Eiskletterkursen und -touren nicht völlig
ausschliessen. Die Hauptgefahr Nr. 1 im winterlichen
Hochgebirge ist natürlich die Lawinengefahr, die nicht schon
frühzeitig
bei der Organisation der Tour vorhergesehen werden kann und
ständig
situationsbedingte Entscheidungen verlangt. Unvorhersehbare akut
ansteigende Lawinensituation kann u.U. auch den Weg zu den
Eisfällen durch zu grosse Gefahr vereiteln oder auch einmal den
Rückweg von einem Stützpunkt (oft bei Gefahrenstufe 4 und 5)
abschneiden. Dazu
kommt das Sturzrisiko, das mit den scharfen Steigeisen und
Eisgeräten erheblichere Folgen haben kann als z.B. beim
Sportklettern. Ebenso die Eisschlaggefahr durch Lösen von
Eisbrocken von darüber Kletternden und durch das Abschmelzen oder
Abbrechen von Eiszapfen bis hin zum Zusammensturz ganzer Eissäulen
oder Eisschilder. Aber auch Steinschlaggefahr oder Materialdefekt oder
-verlust und deren Folgen. Es können Probleme entstehen
durch ungünstige
Witterung, die von einem Abbruch der Tour bis
hin zu Erfrierungen reichen können Ausserdem herrscht vor allem
durch
die Reflektion im Schnee die Gefahr von Augenentzündungen bis hin
zur
Schneeblindheit. Und natürlich entstehen Gefahren durch
ungenügende
Vorbereitung oder
Fehleinschätzung von Teilnehmern. Es können gesundheitliche
Probleme auftreten von Atembeschwerden in der
Höhe bis hin zum Herzinfakt bei persönlicher
Überbeanspruchung. - Bei Zu- und Abstiegswege in
vergletschertem Gelände kommt die
Gefahr
von Stürzen in Gletscherspalten und der Ein- und Absturz von
Seracs hinzu, ausserdem die ständig
veränderten Geländesituationen bei Gletscherrückgang.
Dies kann z.B.
einen Übergang vom Gletscher ins feste Eis erschweren oder auch
ganz vereiteln. Wir versuchen durch umsichtige Massnahmen diese Risiken weitestgehend zu verringern oder wo möglich auszuschliessen. Dazu gehören im Vergleich zu manchen Veranstaltern recht klein gehaltene maximale Teilnehmerzahlen, aber auch eine strikte Einhaltung derselben. Wir bieten Veranstaltungen nur im dafür erfahrungsgemäss gut geeigneten Zeitraum an. Wir legen Wert auf eine der Tour angepasste Ausrüstung. Oft können auftretende Schwierigkeiten durch wechselnde Witterung oder Verhältnisse nicht bereits bei Planung und Organisation der Tour vorhergesehen werden. Somit haben die Bergführer der Alpinschule nicht nur das Recht, sondern die Pflicht nach entsprechender Einschätzung der aktuellen Situation alle Massnahmen zu treffen die nötig sind, um das Risiko möglichst zu minimieren. Dies kann zu Änderungen des geplanten Kursverlaufes, zu Gebiets- oder zumindest Routenänderungen aber auch zum Abbruch einer Tour oder eines Kurses mit Angebot eines bei den Verhältnissen möglichen entsprechenden Alternativprogramms führen. Dies kann aber auch dazu führen, dass Teilnehmer, die den Anforderungen in keiner Weise entsprechen und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen, von der Tour ausgeschlossen werden müssen. Die Bergführer setzen Ihre ganze langjährige Erfahrung und optimale mindestens dreijährige Ausbildung ein, um Dein Erlebnis möglichst risikoarm in Relation zu dem gewählten Ziel zu gestalten. Weder die Alpinschule noch die Bergführer können jedoch eine absolute Sicherheit gewährleisten - es gibt kein Eisklettererlebnis völlig ohne Gefahren! Zu einem nicht unerheblichen Mass tragen natürlich auch die Teilnehmer mit entsprechender Selbstverantwortung zu einem optimalen Erlebnis bei. |
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